Cheil Germany geht seit neustem in die Luft. Gemeinsam mit über 50 Partnern sind die Technologie- und Mobilitätsexperten aus Schwalbach Teil der von der Europäischen Kommission getragenen Initiative „Urban Air Mobility“ (UAM).

Die UAM wurde Mitte 2018 ins Leben gerufen und will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Deutschlands sollen innovative Mobilitätskonzepte für den Luftraum u.a. in der Region Ingolstadt entwickeln werden. Dabei soll in Modellversuchen untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie regulatorische Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene gestaltet werden müssen. Die Bevölkerung soll dabei von Beginn an aktiv in die Machbarkeitsstudien einbezogen und deren Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit mitberücksichtigt werden.

Die Personenbeförderung („Flugtaxi“) und damit die Entastung des ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) ist dabei nur ein praxisrelevantes Anwendungsszenario der UAM. Weitere Bereiche, die der Öffentlichkeit einen unmittelbaren Nutzen bieten sind z. B. das Rettungswesen, der Transport von Blutkonserven und Organen, der Bereich öffentliche Sicherheit und die Verkehrsbeobachtung.

Michael Tschakert, Business Director Public Services & Future Mobility Cheil PP:A: “Wir freuen uns, Teil dieser zukunftsrelevanten Initiative sein und die UAM beispielsweise in den Bereichen Anwendungskonzepte, Use & Show Cases, Plattformen und systemische Architekturen für konsortiale Innovationsprojekte sowie 5G Förderprojekte, z. B. bei Projektkonzepten und Förderanträgen, unterstützen zu dürfen. Technologie und Data sind Teile unserer Unternehmens-DNS und wir haben einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Nicht zuletzt verfügen wir über gerade in diesen Bereichen hervorragend anwendbare Service Design Methoden und Tools, die wir z. B. für Ideen-Workshops und Business Modelling einsetzen.“

Die UAM-Initiative wird angeführt von Airbus und Audi, mit der Beteiligung von Eurocontrol und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit. Weitere Partner neben Cheil sind u.a. das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Bundeswehr, die Deutsche Bahn, der Flughafen München, der Turbinenhersteller MTU, der Elektronikkonzern Rhode & Schwarz, das Aviation- Start-up Lilium, das Luftfahrt-Cluster BavAIRia, das Fraunhofer Anwendungszentrum, die Technische Hochschule Ingolstadt uvm.

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